Fitnessstudio vs. CrossFit - welche Trainingsmethode ist effektiver?

CrossFit darf seit einigen Jahren allen ein Begriff sein. Wie aus dem Boden gesprossen hat sich CrossFit über die ganze Welt verbreitet und zählt nun neben Training im Fitnessstudio zu den beliebtesten Sportarten unserer modernen Zeit. Dieser Artikel zeigt zuerst die wesentlichen Unterschiede zwischen Fitness und CrossFit auf, versucht dann, den Frieden zwischen beiden wiederherzustellen und bietet schliesslich eine neue, unvoreingenommene Sicht für alle sportlichen und motivierten Leserinnen und Leser.  

Wer den eigenen Körper an seine Grenzen bringen möchte und zwar nicht nur im Bereich der Maximalkraft oder im Aufbau von Muskulatur, der findet sein Glück in einer Trainingsmethode, die CrossFit genannt wird. Kraft, Schnelligkeit, Gleichgewicht, Koordination, Ausdauer. CrossFit kombiniert Körpergewichtsübungen, Übungen mit Gewichten und Ausdauertrainings zu einem grossen Ganzen und lässt seine Mitstreiter an unzähligen Wettkämpfen gegeneinander antreten. Als kompetitiv gilt die Sportart deshalb so sehr, weil Übungen auf Zeit und Anzahl Wiederholungen ausgeführt werden. Und auch deshalb finden wir hier öfter Gruppenkonstellationen, die zusammen trainieren, Frauen und Männer, die ihren Körper und Geist gegeneinander antreten lassen. 

Hochintensität

CrossFit ist für seine hochintensiven Trainings bekannt, die jeden Körper an seine Grenzen bringen. Genau deshalb kann bei einem solchen Training und entsprechender Ernährung eine schnelle Fettverbrennung stattfinden. Da die Community der CrossFitter durch einen starken Zusammenhalt geprägt ist und neue Gesichter stets willkommen sind, gibt es für Interessierte Einsteigerkurse, die langsam und sorgfältig an die Sportart heranführen. Trotzdem möchten wir hier auch zwei Punkte auflisten, die nicht vernachlässigt werden dürfen: Erstens besteht bei falscher Übungsausführung eine grosse Verletzungsgefahr, denn viele Übungen sind durch ihre Komplexität charakterisiert. Zweitens darf man nicht vergessen, seinem Körper die nötigen Pausentage zu schenken, denn durch hohe Intensität ist Übertraining kein seltenes Phänomen.

Wer seinen Fokus jedoch auf maximalen Muskelaufbau setzt, ist im Fitnessstudio besser aufgehoben. Auch CrossFit führt zum Aufbau von Muskulatur, doch schneller und besser wird dieses Ziel im Studio erreicht. Auch besser eignet sich das Studio, um Verletzungen zu kurieren. Im Rahmen einer Physiotherapie werden hier stärkende und stabilisierende Trainings absolviert. CrossFit hingegen als Physiotherapie einzusetzen, wäre genauso unmöglich wie unsinnig. 

Doch genug mit Unterschieden und Schubladen, wollen wir uns auf das Wesentliche konzentrieren: ist es nötig, Fitness und CrossFit als Gegenläufer zu betrachten?

Fitnessstudio vs. / UND CrossFit?

Beide haben das Ziel, die körperliche und geistige Fitness zu verbessern. Bei beiden Arten des Sports geht es darum, die eigenen Grenzen zu überwinden und sich selbst neue Grenzen zu setzen, um sie letztlich wieder brechen zu können. Wer sich stur auf das Einzelne fixiert und somit den Blick für das Grosse und Ganze verliert, der blockiert sich und seine sportliche Entwicklung selbst.

Ehrlich wie wir sind und mit der Absicht, euch neue Perspektiven für rostige Ansichten zu bieten, schmeissen wir folgende Aussage in den Raum: Fitness und CrossFit in Kombination ist eine brillante Idee. Bevor jemand auf die Idee kommt, diesen Artikel nun wegzudrücken: Lasst euch mindestens die folgenden Gedanken durch den Kopf gehen.

1. CrossFit macht stärker, beweglicher & lebendiger

Wer es nicht glaubt, soll es selbst ausprobieren. Der Zuwachs an Stärke bietet einen offensichtlichen Vorteil für das Training im Studio. Wer durch CrossFit stärker wird, kann auch im Studio mehr Gewicht heben und umgekehrt. Eine Kombination von beiden Trainings ermöglicht ein schnelleres Kraftwachstum, mehr als eine Fokussierung auf nur eine der zwei Sportarten. Auch Beweglichkeit ist ein wichtiger Faktor, denn wer viel Gewicht bewegt und Muskulatur aufbaut, lässt den Bewegungsapparat zwangsweise versteifen. Selbstverständlich gibt es andere Möglichkeiten als CrossFit, um dieses Problem zu beheben. Gehörst du aber zu den Menschen, die sich gerne ganz auspowern, liegst du mit dieser Variante sicher. Und für alle, die sich trotz hartem Training im Studio müde und energielos fühlen: Eine Kombination mit CrossFit lässt euch lebendiger fühlen. Versprochen.

2. CrossFit ist das wahrscheinlich abwechslungsreichste Cardiotraining

Die Intensität von CrossFit verbrennt Unmengen an Kalorien und für alle, die nicht gerne lange Cardiosessions im Studio machen, öffnet sich hier eine grosse Türe. Beginnen sollte man dennoch langsam mit einer einzigen CrossFit-Einheit pro Woche neben dem regulären Studiotraining. Sonst endet der ganze Spass schnell im Übertraining.  

Wie bei allen Sportarten entscheidet am Ende das Wesen eines Menschen, welche Präferenz wir haben. Vor Energie strotzende Menschen befinden sich häufiger im CrossFit als im Studio und trotzdem bestätigt die Ausnahme die Regel. Denn je nach Art und Zusammenstellung des Trainings können hochintensive Trainings auch im Studio gemacht werden. Wie schon erwähnt und wegen der Wichtigkeit nochmals wiederholt: Gerade beim Sport, wo körperliche Progression und persönliche Entwicklung das A und O sind, hat Sturheit keinen Platz. Entwicklung findet dann statt, wenn wir uns von altem Ballast trennen können und neuen Möglichkeiten eine Chance bieten. 

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