Kettlebell Training - Mit Schwung ans Ziel

Kettlebell - Mit Schwung ans Ziel

Schon oft gehört und oft gesehen. Doch wissen viele nicht, welche Geheimnisse hinter den populären Eisenkugeln stecken. Man sieht sie schwingen und heben, es gibt sie in allen erdenklichen Farben und es gibt kaum noch ein Fitnessstudio, wo die Kettlebells nicht zu finden sind. Mit vielen anderen Trainigstools werden Kettlebells dem Functional Training zugeordnet und sind zusammen mit CrossFit bekannt geworden und wie schon oft wurden auch sie viel früher erfunden und genutzt, als uns bewusst ist. Beginnen wir am Anfang.

Von Russland zu Deutschland

Ihren Ursprung haben die Gewichtskugeln mit Griffen in Russland, wo innerhalb einer bestimmten Zeit so viele Ausführungen an vorgegebenen Übungen wie möglich gemacht werden mussten. Auch wurden die Gewichte früher im russischen Zirkus vorgezeigt, wo kräftige Männer ihre Muskeln auf akrobatische Weise spielen liessen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts fanden die Eisenkugeln Anklang in deutschen Turnverbänden, die damals schon auf vollumfängliche Ganzkörpertrainings gesetzt haben. Interessanter scheint jedoch die heutige Anwendung ausserhalb von Fitnessstudios: Eine russische Spezialeinheit, genauer gesagt die bekannten und berüchtigten Speznas, trainieren mit Kettlebells, um ihren Körper an seine maximalen Grenzen zu führen. Fakten sprechen für sich. 

Training für den ganzen Körper

Functional Training ist nicht für isolierte Bewegungsabläufe bekannt und auch hier sind Kettlebells keine Ausnahme: Durch schwingende, stossende und ziehende Bewegungen werden nicht nur einzelne Muskeln gebraucht, der gesamte Körper wird beansprucht. Und wer gut aussieht, muss sich nicht unbedingt so fühlen. Beim Kettlebelltraining aber schon. Der Körper wird nicht nur schön geformt und definiert, Explosionskraft, Stabilität und Koordination werden gleichzeitig aufgebaut. Gerade weil es viele noch nicht wahrhaben wollen, dass genau diese Faktoren dazu führen, dass wir uns in unserem Körper vollkommen wohl fühlen, muss das an dieser Stelle nochmals wiederholt werden. Muskulöse und definierte Körper sehen wunderschön aus, doch nützt uns selbst die beste Ästhetik nichts, wenn wir uns unwohl fühlen. Das Schöne an der ganzen Geschichte ist die Tatsache, dass wir uns nicht für das eine oder andere entscheiden müssen. Ein Training mit Kettlebells kann in ein reguläres Training integriert werden, was einen sogenannten synergetischen Effekt hat: Stärkung im ersten Bereich führt zu Stärkung im zweiten Bereich, was wiederum zu einer Stärkung im ersten Bereich führt. Da Ausführungen von Kettlebells in 4, 8, 12, 16, 24 und 32 kg produziert werden, eignet sich das Training nicht nur für Anfänger, sondern auch für Fortgeschrittene. Wir empfehlen allen Anfängern und fortgeschrittenen Athleten, die Kettlebells ins reguläre Training integrieren wollen, einen Einführungskurs. Selbst wenn die Ausführungen manchmal einfach aussehen, kann man durch Fehlhaltung negative Effekte erzeugen. Also wie bei allem anderen auch: zuerst informieren und erst dann austoben.

Drei Vorteile von Kettlebells 

1. Schnell zum Fettverlust

Trainings mit Kettlebells beanspruchen den ganzen Körper und weil man mit wenig Pausen intensive Einheiten ausführt, wird die Fettverbrennung um ein Vielfaches stärker angeregt als beim klassischen Ausdauertraining. Einige kurze Einheiten ersetzen dann stundenlanges Cardio. Nicht nur das intensive Training sorgt für eine schnellere Fettverbrennung, weitaus stärker ist der Nachbrenneffekt. Dieser sorgt dafür, dass unser Körper selbst noch Stunden nach einem hochintensiven Training einen erhöhten Energieverbrauch hat, was wiederum eine Verbrennung von mehr Fett bewirkt. 

2. Mit wenig Zeit grosse Erfolge

In der heutigen Zeit haben viele das Problem, dass Zeit ein knappes Gut ist. Ein effizientes Kettlebelltraining kann in nur 15 Minuten vollbracht werden und passt somit auch in den vollsten Terminplan. Doch auch wer genügend Zeit, aber nicht das Bedürfnis nach langen Trainings hat, kann sich die kurzen Einheiten zu Nutze machen: Mit einem gut durchdachten Kettlebelltraining kann man zum Beispiel 6 Mal pro Woche einen Split-Plan trainieren, denn auch wenn diese Art von Training den gesamten Körper beansprucht, kann man einzelne Trainings auf bestimmte Muskelgruppen fokussieren.

3. Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems

Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen zu den häufigsten Todesursachen in westlichen Ländern. Neben der ungesunden Ernährung gilt der Mangel an sportlicher Aktivität als Hauptgrund für die vielen Todesfälle. Kettlebells stärken unser Herz-Kreislauf-System besonders, da gerade durch anstrengendes und intensives Training dieser positive Effekt entsteht. Um sich die gesundheitlichen Vorteile zu verschaffen, reicht auch schon ein Training pro Woche zuhause mit eigenen Kettlebells.

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